Magnetpulverprüfung
(MT)
Zuverlässiger Nachweis von Oberflächen- und oberflächennahen Rissen in ferromagnetischen Bauteilen – unter UV-Licht sichtbar gemacht

Fehleranzeige durch magnetische Streuung
Durch die Magnetisierung des Werkstoffs entsteht an Fehlstellen ein magnetischer Streufluss. Feine, fluoreszierende Eisenoxidpartikel sammeln sich dort an und machen Risse unter UV-Licht unübersehbar deutlich.
Anwendungsbereiche
Magnetpulverprüfung eignet sich optimal für ferromagnetische Bauteile – z. B. Schmiedeteile, Wellen, Fahrwerks- und Befestigungskomponenten aus Branchen wie:
Luft- und Raumfahrtkomponenten
Motorsport-/
Automobilteile
Verteidigung und Industrie
Risse sichtbar machen – zuverlässig & schnell
Die Magnetpulverprüfung macht Oberflächenfehler direkt sichtbar – zuverlässig, schnell und unabhängig von Bauteilgröße oder Geometrie.

Unmissverständliche Rissanzeige
Die Magnetpulverprüfung (auch als Fluxen bekannt) liefert ein direktes, physisches Abbild des Fehlers auf dem Bauteil. Durch das Aufkonzentrieren des Pulvers im UV-Licht gibt es keinen Interpretationsspielraum – Risse werden sofort als leuchtende Linien sichtbar.

Wirtschaftlich & Effizient
Große Oberflächenbereiche und komplexe Geometrien können in einem einzigen Arbeitsgang schnell und kostengünstig geprüft werden.

Extrem akkurat
Selbst feinste, eng geschlossene Risse, die mechanisch kaum tastbar sind, werden zuverlässig angezeigt.

Inklusive Entmagnetisierung
Nach der Prüfung entmagnetisieren wir Ihre Bauteile fachgerecht, um störende Restmagnetismen für den späteren Einbau komplett zu eliminieren.
Einblicke in unser Prüflabor
Erhalten Sie Impressionen über die Arbeit in unserem zertifizierten Prüflabor
Überschrift
Was die Magnetpulverprüfung aufdeckt
Oberflächen-Risse
Gestochen scharfe Anzeige von Haarrissen, Ermüdungsbrüchen und Materialtrennungen direkt an der Oberfläche.
Suboberflächen-Fehler
Nachweis von Fehlstellen, die sich knapp unterhalb der Bauteiloberfläche befinden.
Verarbeitungsfehler
Aufdecken von Schleifrissen oder thermischen Behandlungsfehlern aus dem Herstellungsprozess.
Der Ablauf der Magnetpulverprüfung
Reinigung & Magnetisierung
Das Bauteil wird gereinigt und mittels Strom- oder Flussdurchflutung kontrolliert in die richtige magnetische Richtung versetzt.
Spülen mit Prüfmedium
Während der Magnetisierung wird das Bauteil mit einer fluoreszierenden Prüfmittelsuspension benetzt, die sich an Fehlstellen sammelt.
UV-Inspektion & Protokoll
Unter einer UV-A-Lichtquelle (365 nm) bewerten unsere Level-2/3-Prüfer (DIN EN 4179 und DIN EN ISO 9712) die Anzeigen und dokumentieren die Ergebnisse auditfähig.
Häufig gestellte Fragen zur Magnetpulverprüfung
Schnelle Antworten zur Magnetpulverprüfung
Die Magnetpulverprüfung eignet sich ausschließlich für ferromagnetische Werkstoffe wie Stahl und Eisenlegierungen. Für nicht-magnetische Metalle wie Aluminium oder Titan verwenden wir die Farbeindringprüfung.
Sie weist oberflächenoffene und knapp unter der Oberfläche liegende Risse zuverlässig nach – etwa Haarrisse, Ermüdungsrisse sowie Schleif- und Härterisse.
Ja. Nach der Prüfung entmagnetisieren wir Ihre Bauteile fachgerecht, damit für den späteren Einbau kein störender Restmagnetismus verbleibt.
MT ist ferromagnetischen Werkstoffen vorbehalten und erfasst auch knapp unter der Oberfläche liegende Fehler. PT funktioniert werkstoffübergreifend auf allen dichten Metallen, zeigt aber nur oberflächenoffene Fehler. Wir wählen das Verfahren passend zu Werkstoff und Fehlerlage.
Beides – mit mobilen Magnetisierungsjochen führen wir die Magnetpulverprüfung auch vor Ort durch.
Wir prüfen nach den einschlägigen Normen bzw. Ihren Vorgaben, durch nach DIN EN 4179 qualifizierte Prüfer, und dokumentieren auditkonform und rückverfolgbar.
Lassen Sie uns über Ihre Bauteilsicherheit sprechen.
Ob schnelle Erstprüfung, wiederkehrende Kalibrierung für Ihr Audit oder dringender Vor-Ort-Einsatz – wir melden uns garantiert innerhalb von 24 Stunden (werktags).









